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GeschlechtsidentitätDie Geschlechtsidentität ist die eigene Erkenntinis, einem der beiden Geschlechter anzugehören.
Die Entwicklung der Geschlechtsidentität wird zuerst chromosomal, dann hormonell gesteuert. Eine Selbkategorisierung als Junge oder Mädchen wird bereits mit dem zweiten bis dritten Lebensjahr erreicht. Ist sie einmal abgeschlossen, gilt sie als resistent gegenüber äusseren Einflüssen. Dies ist insofern wichtig, weil diese Erkenntnis den Einfluss der Erziehung auf die Entwicklung der Gechlechtsidentität negiert.
Die Geschlechtsidentität muss mit dem biologischen Geschlecht nicht übereinstimmen. Wenn ein biologischer Mann den unabänderlichen, dauerhaften Wunsch verspürt, als Frau durchs Leben zu gehen, nennt man dies Transsexualität. Transsexuelle Männer kommen in Mitteleuropa mit einer Häufigkeit von 1:40000 vor, bei allerdings hoher Dunkelziffer. Selbstverständlich gibt es auch transsexuelle Frauen, wenngleich deutlich seltener.
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